Englandreise á la Shakespeare, Harry Potter and Royal Family
Die Sprachreise der Klasse 9 nach England vom 14. bis zum 19. September 2025 verband literarische Anklänge an Shakespeare, magische Referenzen aus Harry Potter und Narnia sowie kulturelle Einblicke in die britische Königsfamilie. Ziel war es, Lerninhalte praxisnah zu vermitteln, die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken und Literatur und Geschichte unmittelbar erfahrbar zu machen.
Die Route führte nach Stratford-upon-Avon, zum Warwick Castle, mit einem kurzen Abstecher nach Leamington Spa und Tagesausflügen nach Oxford und London.
Tag 1 – 14.09.2025 (Sonntag)
Der Anreisetag begann am Abend mit der Abfahrt von der Schule um 22:30 Uhr. Der Doppelstockbus war im ersten Streckenabschnitt von Aufregung erfüllt; nach der dritten Pause fanden die Schülerinnen und Schüler einen ruhigen Moment, um etwas Schlaf zu finden.
Tag 2 – 15.09.2025 (Montag)
Der Morgen startete mit der Fährüberfahrt von Dünkirchen nach Dover. Nach einer 4-stündigen Fährfahrt mit hohem Wellengang und stürmischen Regenphasen, setzten wir gegen 13:00 Uhr Ortszeit die Reise in Richtung Stratford-upon-Avon fort, mit einem Zwischenstopp in Windsor bis etwa 16:00 Uhr. In Stratford-upon-Avon erfolgte der Check-in in der Jugendherberge und die Abstimmung des Abendessens um 18:00 Uhr. Die Verpflegung folgte dem Vollpensionskonzept: englisches Frühstück, Lunchpakete (Sandwiches, Obst und Chips) und ein warmes Abendessen nach Wahl.
Tag 3 – 16.09.2025 (Dienstag)
Vormittags stand ein zweistündiger Stadtrundgang in Stratford-upon-Avon auf dem Programm, bei dem Shakespeare als kulturelles Zentrum erlebt wurde. Am Nachmittag besuchten wir Warwick Castle. Der Fokus lag darauf, historisches Verständnis zu fördern: Burgherrenzimmer, Legenden und architektonische Besonderheiten wurden im Zusammenhang mit Lehrplänen aus Geschichte und Literatur betrachtet. Viele Stufen wurden an diesem Tag bezwungen. Ein besonderes Highlight war das „Maze Labyrinth“, bei denen Schüler verschiedenen Stempel finden mussten, um alle Drachen zu befreien. Nicht nur die Schüler hatten ihren Spaß, sondern auch die Pädagogen liefen mit großem Eifer durch das Labyrinth und ließen sich von Schülerinnen helfen.
Tag 4 – 17.09.2025 (Mittwoch)
Dieser Tag galt Oxford. Dort wurde ein Stadtrundgang mit den Aufgaben von „Treasure Trail“ in kleineren Gruppen durchgeführt. Dies war eine große Herausforderung und brachte viele sprachliche Schwierigkeiten, die die Schüler bewältigen mussten, aber leider nur teilweise umsetzen konnten. Um Erfolgserlebnisse für die Schüler zu schaffen, gab es eine Fotoaufgabe in Oxford, die Teamarbeit und sprachliche Ausdrucksfähigkeit stärkte. Viele lustige und geschichtlich relevante Bilder sind bei dieser Aufgabe entstanden, zum Beispiel, viele Bilder von Kühen anstatt dem Löwen an der Kirche.
Tag 5 – 18.09.2025 (Donnerstag)
Nach dem Check-out aus der Jugendherberge in Stratford-upon-Avon um 6:30 Uhr stand ein 9 Stunden langer Aufenthalt in London auf dem Plan. Das Programm beinhaltete den Besuch des Tower of London und als Abschluss das London Eye, zwei Lernorte, die Stadtgeschichte, Architektur und kulturelle Vielfalt erlebbar machten. Aufgrund vieler Absperrungen für den Besuch der Royal Family durch Donald Trump war es teilweise nur schwer möglich, sich schnell und entspannt durch London zu bewegen. Durch kurze Umplanung konnten wir nach dem London Eye das Uber Boat als Transportmittel zur O2 Arena nutzen und haben London ein letztes Mal von der Themse ansehen dürfen. Die Rückreise nach Deutschland konnte ohne Verzögerung umgesetzt werden - ohne die tolle Mitarbeit der Schüler und das schnelle Handeln der Pädagogen sowie der Agentur, wäre das nicht möglich gewesen. Die Überfahrt von Dover nach Calais in den späten Abendstunden war ruhig und unkompliziert. Mit dem Abendessen auf der Fähre waren alle für die Heimreise gut gerüstet.
Tag 6 – 19.09.2025 (Freitag)
Beim Abschied des Busfahrers Ulli um 06:00 Uhr haben sich alle Schülerinnen und Schüler mit einem großen Applaus bedankt. Am Vormittag, um 10:00 Uhr, erreichte die Gruppe Erfurt. Die Schülerinnen und Schüler wurden strahlend von ihren Eltern entgegengenommen. Jedoch waren die Schüler sehr müde und haben sich alle auf eine Dusche sowie ihr eigenes Bett gefreut.
Die Englandreise war eine bereichernde Erfahrung für die Lernenden in kultureller, sprachlicher und historischer Hinsicht. Stratford-upon-Avon, Oxford und London boten unterschiedliche Lernsettings, die literarische Anknüpfungen, historische Einblicke und sprachliche Praxis miteinander verbanden. Die Reise trug dazu bei, Lerninhalte erfahrbar und Lernfortschritte sichtbar zu machen. Und vielleicht wurde das Interesse geweckt, diese Orte erneut zu besuchen.